Biotop- und Erlebnispfad Zabelstein

Hinweisschild zum Biotoplehrpfad

Ein Walderlebnispfad rund um das beliebte Ausflugsziel Burg Zabelstein lädt ein, die Buchenmischwälder des Steigerwaldes zu erkunden. Das man sie gleichzeitig nutzen und schützen kann, möchte der Forstbetrieb Ebrach Ihnen hier zeigen.

Der Biotop - und Erlebnispfad liegt im im Herzen des Steigerwaldes an der Burgruine Zabelstein. Der etwa 1,6 km lange, abwechslungsreiche Rundweg beginnt und endet am Wanderparkplatz der Burg Zabelstein. Entlang des Walderlebnispfades finden alle Besucher ab sechs Jahren zwölf Stationen.

Die Stationen des Walderlebnispfades

Auf den zwölf Stationen des Pfades werden Sie Totholz, Lebewesen und Wurzeln genauer kennenlernen.
An verschiedenen Objekten vor Ort wird dargestellt, warum Totholz so wichtig ist, welche Arten davon abhängen und mit welchen Konzepten Förster und Waldbesitzer einen Wald so bewirtschaften können, dass sowohl die von Totholz abhängigen Arten profitieren und sich ausbreiten können als auch der natürliche Rohstoff Holz nachhaltig genutzt werden kann.

Auswahl einiger Stationen

  • Entspannungsliegen
    Eine Entspannungsreise in die Krone des Waldes.
  • Wohnhöhlen in Bäumen
    Wir suchen in stehenden Totholz nach Höhlen und ihren Erbauern und Bewohnern.
  • Leben auf Totholz
    Nicht nur Tiere leben auf Totholz, sondern auch Pilze.
  • Kunstwerke der Natur
    Entlang des gesamten Weges lernen wir den Künstler Baum in all seinen Facetten kennen.
  • Wurzelteller
    Wir erkunden die Wurzel eines Baumes, nachdem er umgefallen ist.

Länge, Zeitaufwand, Abkürzungsmöglichkeiten

Länge: 1,6 km
Dauer: 1,5 Stunden
Der Biotop – und Erlebnispfad ist als Rundweg konzipiert. Es besteht die Möglichkeit einen Abstecher zur Burgruine Zabelstein und zum Aussichtsturm zu machen.

Steigung, Befahrbarkeit, Kinderwagen- und Rollstuhltauglichkeit

Festes Schuhwerk ist unbedingt zu empfehlen, da der Weg auf großen Teilstrecken einem Erdpfad gleicht. Er ist nicht rollstuhl- und kinderwagentauglich.

Sonstige Informationen

Geöffnet ist der Weg ganzjährig, wobei im Winter bei Schnee und Eis auf den Wegen noch mehr Vorsicht geboten ist.
Bitte benutzen Sie den Wanderparkplatz, von dem aus man zur Burg Zabelstein startet.
Zudem bewegen wir uns in einem totholzreichen Buchenmischwald. Achten Sie auf dürre und tote Äste. Sie können leicht herabfallen. Machen Sie am Besten nur an gekennzeichneten Pausenplätzen eine Rast.
Ein Besonderheit stellt der benachbarte Aussichtsturm und die Burg Zabelstein dar. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf den Steigerwaldrand und die Fränkische Platte. Östlich der Ruine befindet sich ein gepflegtes Toilettenhäuschen.

Ruine Zabelstein - Bayerische Staatsforsten Externer Link

Anreise mit dem Auto

Von der A 70 aus kommend die Ausahrt 10 Haßfurt nehmen, auf die Staatsstraße 2426 abbiegen und bis Donnersdorf fahren. Links auf die Falkensteinerstraße abbiegen und nach circa 4 km links abbiegen nach Neuhof bei Michelau in Richtung Burg Zabelstein. Der Wanderparkplatz befindet sich am Waldrand. Von dort zu Fuß zur Ruine Zabelstein hinauf.
Der Startpunkt (Übersichtstafel) liegt östlich der Ruine.
Punktkoordinaten: N 49° 56.583 E 010° 26.641

Wanderparkplatz - BayernAtlas, Geoportal Bayern Externer Link

Ansprechpartner

Gerald Eser
AELF Schweinfurt
Schallfelder Str. 20
97447 Frankenwinheim
Telefon: 09382 316232
Mobil: +49 151 12126947
Fax: 09382 317182

poststelle@aelf-sw.bayern.de

Petra Diener
BaySF Forstbetrieb Ebrach (Forstrevier Hundelshausen)
Klosterweg 9
96181 Rauhenebrach
info-ebrach@baysf.de